Die Gildenbündnisse

Langenstadt

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Überlieferungen aus den Gildenhäuserarchiven

Die Hafenstadt

Einst war dieser Ort von Wohlhabenden Händelern übersättigt. Das ändert sich als die Gräfen das Land 1v. d. Wiedervereinigung verließ. Nun leben die unterschiedlichsten Menschen Tür an Tür. Dabei Interessiert es niemanden mehr, wer einmal Rattenfänger, Soldat oder Edelman war. Fremde und einheimische leben in ihrem Codex bestmöglich miteinander. Hafenstadt ist der einzige zugang für den Fluss Mir, der das Gesamte westliche Fündländereck durchzieht. Heute wird Hafenstadt von den Gildenhäusern verwaltet, kein Schiff kommt hier ohne ihre zustimmung hinein oder hinaus. Welche Schiffe passieren dürfen hängt dabei stark davon ab welche Gilde gerade vorherrschend ist.

Notizen des Cornisten Egbert Klug, verstorben in Langenstadt.

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Überlieferungen aus den Gildenhäuserarchiven

Die Gildenhäuser

Die Gildenhäuser sind prachtvolle Bauten, ehemalige Rathäuser, Handelkontore oder andere wichtige oder Historische Gebäude. Es gibt keine Wehrmauern oder Fallen die einen daran hindern können eins der Gildenhäuser zu Betreten. Es gibt drei große Gilden und unzählige kleinere. Eine hat sich dem offenen Kampf vereschrieben, eine Heimlichkeiten und eine Denkergilde. Alle drei stehen sich in nichts nach wenn es darum geht die Interressen der eigenen Gilde durchzusetzten.
Die Drei großen Gilden leben zum größten teil in friedlicher Coexistenz. Mit aufsteigenden Gilden kann es immer mal wieder zu starken auseinandersetzungen kommen. Bei den bisher immer die kleineren den kürzern gezogen haben.

Erzählungen aus dem Gildenvolksmund.

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Überlieferungen aus den Gildenhäuserarchiven

Die große Schiffshalle

Mehr ein Mythos als eine Geschichte ist die vom Kapitän Morties. Währe es eine wahre Geschichte, so könnte ein erneuter bruch zwischen den Fünf Baronin entstehen. Genau genommen zwischen Hohenlob und Langenstadt. Die Geschichte ging in die Herzen der Langenstädter über, vor allem den Bewohner der großen Schiffshalle. Heute der Haupsitz aller Denker Gilden, die hier gemeinsam ohne revalitäten leben können. Diese Besonderheit verlieh ihnen auch den Namen die Denker.

Kapitän Morties stakste mit einem großen Schiff, das er von einer Fremden Kultur erbeutet hat die Mir hinauf, durch ganz Mirbach hindurch. Dort machte er aber noch immer nicht halt. Er kämpfte sich durch den Fluss der Olberger Nordgrenze hindurch bis zur Hohenlober Hochebene. Dort angekommen schlug er sein Lager auf und setzte Buchstäblich alle Hebel und Winden in bewegung. Er baute mit seiner Manschafft eine Art Kran und zog das Schiff die Felswand bis in die Hochebene hinauf. Angekommen in Hohenlob legte die Manschaft am Steuerschuldturm an, dieser war umgeben von Wasser und somit ohne Zugbrücke oder Schiff nicht zu erreichen. Natürlich wurde die Manschaft dabei erwischt, doch in der Hochebene gibt es keine großen Schiffe. Natürlich wurde der Kapitän und seine Manschafft verfolgt, doch nachdem das Schiff im eilgang wie geplant mit Pfeilen übersät aber sonst vollkommen undbeschadet mit dem Kran abgelassen war bekammen die Hohenlober weiche Knie. Die verfolgung musste aufgegeben werden und auch die Bündnisspartner aus Olberg durchqueerten nie den Fluss der Nordgrenze ihres eigenen Landes.
Das gesamte Gold der Hohenlober wurde für den Bau der Größten Schiffshalle ausgegeben. Steinriss, nun mehr bekannt als die große Schiffshalle.

Heute wird die Schiffshalle durch Gruppierungen der Denkergilde bewohnt, die größten sind: Bund der Schlange, Puppenspieler und die Knochenlosen

Belege für die große Unternehmung: Notizen des Cornisten Egbert Klug, verstorben in Langenstadt, die Gildenbüchern der Denkergilden und das Tagebuch von Kapitän Morties selbst.

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Überlieferungen aus den Gildenhäuserarchiven

Die Ruinen

Jene die nicht gekämpft haben und sich keiner Gilde anschließen wollten oder konnten, zogen sich zurück in die alten Ruinen aus einer vergangenen Zeit.
Hohe Türme ohne den Schutz eines Daches, feste Wehrmauern mit großen breschen die keinen Schutz mehr bieten, ist nun die Heimat von Einzelgängern.

Ein paar unterirdische Gewölbe soll es jedoch noch geben, unberührt und unentdeckt. Grabkammern aus pruem Gold, Waffenkammern gefüllt mit unverstellbar nützlichen Waffen.

Erzählungen aus dem Gildenvolksmund.

Vorwort

,,Das Feld ist nass, und kalt der Fraß, der Landsknecht ist am Ende.


Und schwer hängt das Fahnentuch, jeeeeetzt ist genug, und schwer hängt das Fahnentuch, jeeeeetzt ist genug."

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Nur das leichte Prasseln des Nieselregens störte beim Absingen des alten Landsknechtsliedes, das ihm seine Kameraden als sein letztes Geleit mit auf dem Weg gaben, während sie den provisorisch zusammengezimmerten Holzsarg in die feuchte Erde legten. Sein Leben bei den Kriegsknechten währte nur kurz. Keine Seltenheit in einer Umgebung, die von langen Märschen, Strapazen und Entbehrungen, fauligem Brot, modrigem Wasser, von Krankheit, Hunger und Siechtum geprägt war und in der der einzige ,,Reichtum" nicht in Form von Silber und Gold, sondern in Läusen und Flöhen bestand. ,,Einer von Fünfen", stimmte der alte Söldner mit der Augenklappe in das Begräbnis ein. ,,Einer von Fünfen", antwortete der Chor der knapp 20 Kriegsknechte, bevor sie wortlos das frische Grab mit Erde bedeckten.

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,,Einer von Fünfen"

So lautete seit Jahrhunderten die zynische Formel, die jeder von Ihnen sofort nach dem ersten Anmustern in jungen Jahren gelernt hatte, noch bevor er seine erste Hellebarde oder Pike in die Hand gedrückt bekam. Einer von fünf Söldnern segnete das Zeitliche und zwar noch auf seinem ersten Feldzug. Nicht in einer ruhmreichen Schlacht, wie es sich die gut bezahlten Hofmaler in ihren behaglichen Palaststuben vorstellten. Auch nicht durch übermäßigen Suff, mit den Taschen voller Gold und zwei drallen Schankdirnen auf den Schenkeln, wie es die alten Männer in den Dörfern halb warnend, halb schwärmend der weltfremden Jugend erzählten. Einer von fünf Knechten starb irgendwo auf einer Landstraße, irgendwo in einem fernen Land, irgendwo am Wegesrand, ausgezehrt durch Geschlechtskrankheiten, den Blutigen Rotz oder die Schwarze Keuche. Langsam, ohne Glorie, anonym, schnell vergessen...

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Das bellende Rufen des Hauptmanns riss die Trauernden aus ihrer Nachdenklichkeit: ,,Die Knechte Holzhau und Eschbach sofort zu mir!"

Die Genannten lösten sich aus der Gruppe, grüßten ihren Hauptmann halbherzig und warteten auf seine Befehle: ,,Jungens, hört mal. Es gibt Arbeit für euch. Macht euch sofort auf den Weg zur Rohdenburg, das ist wohl eine halb verfallene Feste, keine zwei Wochen Fußmarsch von hier entfernt. Da hat sich räuberisches Ungeziefer eingenistet und ihr sollt die Kammerjäger spielen. Schnappt euch eine von den großen Handkanonen, ne passende Protze, genug Pulver und Munition um Tür und Tor zu Holzmehl zu schießen und benehmt euch dort. Zwei von den Fuhrknechten warten am Lagerrand mit den Maultieren. Ne Karte der Gegend mit eingezeichneter Route bekommt ihr von denen. Noch Fragen? Nein? Wunderbar, ihr wisst was Sache ist. Gutes Gelingen, Jungens."

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Nach einer knappen Pause, richtete der Hauptmann das Wort an die verbliebenen Kriegsknechte: ,,Und für euch Lumpensammler habe ich auch ne gute Nachricht. Der ausstehende Sold ist endlich eingetroffen und wird gleich ausgezahlt. Und dazu gibt es noch einen Schank Brandwein für jeden..."

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Die letzten Worte gingen im allgemeinen Jubel unter. Nun war es Zeit, die letzten Strophe des alten Landsknechtliedes anzustimmen:

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,,Ihr Landsknechtpack, steht ihr bald strack,
ihr trutzigen Gestalten.
Der Hauptmann führt Euch an, jeeeeetzt geht´s voran.
Der Hauptmann führt Euch an, jeeeeetzt geht´s voran."
Und wessen Körper auch immer in dem frischen Grab
hinter ihnen zu modern begann, spätestens jetzt war er
vergessen.

Einer-von-Fünf

Ende